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Datum: 23.05.2026
Uhrzeit: 11:17Uhr
Kategorie: ABC - Gefahrstoff
Ort: ST2045 - Aresing


Zu einem großflächigen Gefahrgutunfall im eigenen Gemeindegebiet wurde die Freiwillige Feuerwehr Aresing auf die Staatsstraße 2045 alarmiert. Auf einem an die Staatsstraße angrenzenden Feldweg war eine landwirtschaftliche Feldspritze umgestürzt, die mit mehreren tausend Litern Pflanzenschutzmittel beladen war. Da beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits eine erhebliche Menge des Gefahrstoffs austrat, übernahm die Feuerwehr Aresing umgehend die Einsatzleitung vor Ort und koordinierte den beginnenden Großeinsatz.

Die ersten Sofortmaßnahmen konzentrierten sich darauf, das austretende Spritzmittel aufzufangen, Barrieren zu errichten und eine weitere Ausbreitung im Erdreich zu verhindern. Parallel dazu wurden die notwendigen Vorbereitungen für das Umpumpen des verbliebenen Inhalts getroffen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der verunfallte Anhänger durch die Einsatzkräfte fachgerecht gesichert und schließlich wieder aufgestellt.

Aufgrund der großen Stoffmenge wurde bereits mit dem Alarm ein Großaufgebot an Spezialkräften in Bewegung gesetzt. Neben mehreren Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk eilten auch zwei ABC-Züge sowie weitere Einsatz- und Rettungseinheiten zur Unfallstelle. Für die Vielzahl der anrückenden Einheiten wurde auf der Staatsstraße ein zentraler Bereitstellungsraum eingerichtet, um die Kräfte koordiniert abrufen und einsetzen zu können. Nachdem die Lage vor Ort durch den schnellen Erstangriff unter der Aresinger Einsatzleitung stabilisiert werden konnte, konnten einige der alarmierten Kräfte aus den Nachbarlandkreisen vorzeitig aus dem Bereitstellungsraum entlassen werden und wieder einrücken.

Die weiteren, spezialisierten Maßnahmen übernahm der ABC-Zug des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen in enger und reibungsloser Zusammenarbeit mit unserer Wehr. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte hierbei durch das Technische Hilfswerk, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) Süd, das Landratsamt sowie die Kreisbrandinspektion.



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